Pico de las Nieves im Gran Canaria-Lexikon

Der Pico de las Nieves ist mit 1.949 m die höchste Erhebung auf Gran Canaria. Er thront wie ein großer Bruder über die Felsspitzen Roque Nublo und Roque Bentayga, auf die man vom Pico de las Nieves einen wunderbaren Blick hat, der bei klarem Wetter sogar bis nach Teneriffa zum Teide reicht.

Man hat zweierlei Möglichkeiten, auf den Pico de las Nieves zu gelangen. Erstens der Weg von Süden aus über Fataga, vorbei am Roque Nublo. Dieser Weg führt durch den einzigartigen Kiefernwald der Insel, in dem immer wieder sog. Zonas Recreativas vorhanden sind, das sind Raststationen mit Bänken und Tischen aus Stein sowie gemauerten Grills, die man kostenfrei benutzen kann.

Der zweite Weg ist steiler, aber kürzer. Er führt von Osten her vom Ort Ingenio an der Caldera de los Marteles entlang, einem der Vulkankrater von Gran Canaria. Beide Wege führen zum Aussichtspunkt des Pico de las Nieves, der um das dort oben vorhandene Militärgelände herumführt.

In den Wäldern des Pico de las Nieves befinden sich Pozos las Nieves, was soviel wie Schneebrunnen heißt. Hier haben früher die Einwohner den Schnee, der hier fiel, gesammelt und zu Eis verdichtet. Dieses Eis hielt sich teilweise über mehrere Monate und wurde zum Kühlen von Lebensmitteln aber auch für Krankenhäuser gebraucht. Zwei dieser Pozos las Nieves befinden sich in unmittelbarer Umgebung des Pico de las Nieves.


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